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Pressespiegel Leseprobe Inhaltsverzeichnis Wie dieses Buch entstanden ist
Erster Teil (1954 – 1974) 1. Noli me tangere. Eine Jugend in Deutschland (1925 – 1954) 2. Die erste Pflichtverteidigung (1954) 3. Das Goslarer Stahlhelmtreffen (1955) 4. Der Düsseldorfer Friedenskomitee-Prozeß (1959/60) 5. Kriegsdienstverweigerung im Hitler-Staat als Widerstand? Der Fall Georg B. (1961) 6. Die Kriminalisierung kommunistischer Meinungsäußerungen (1961 – 1965) 7. Die Kriminalisierung deutsch-deutscher Kontakte (1962) 8. Das Urteil gegen einen kommunistischen Widerstandskämpfer. Fall Meyer-Buer (1963) 9. Die beleidigten Kriegsverbrecher. Der Fall Lorenz Knorr (1963 – 1972) 10. Die totale Kriegsdienstverweigerung der Zeugen Jehovas 11. Staatsgewalt gegen gewaltlose Ostermarschierer (1963) 12. Eine Demo gegen den Vietnamkrieg und die Reaktion der Staatsgewalt (1967) 13. Der 2.Juni 1967 und die Folgen. Die Störung schahfreundlicher Jubelperser in Hamburg 14. Die Entführung des Komponisten Isang Yun. Ein Geheimdienstverbrechen (1967) 15. Die Bremer Straßenbahnunruhen vom Januar 1968 16. „Landgraf werde hart!“ Eine unzüchtige Schülerzeitung (1968/69) 17. Der Völkermord in Vietnam und die Ehre der Politiker. Der Fall Hermann Sittner (1968) 18. Ostern 1968. Der Mordanschlag auf Rudi Dutschke und die Folgen 19. Die „Umtriebe“ des Leutnants Volmerhaus (1969) 20. Ein Fall von „Landfriedensbruch“. Daniel Cohn-Bendits Sprung über die Barriere (1968) 21. Wie jugendliche Demonstranten den Landfrieden brachen (1968) 22. Der Fall Günter Wallraff. Die Verfolgung eines kritischen Journalisten (1968 und 1975) 23. Die gestörte Karriere eines Schreibtischtäters. Fall Otto Freiherr von Fircks (1970 – 1977) 24. Macht kaputt was euch kaputt macht. Ein Angriff von links (1970/71) 25. Mein erster „Terroristen-Prozeß“. Der Fall Werner Hoppe (1972) 26. Eine schwierige Mandantin: Ulrike Meinhof (1970 – 1974) 27. Die ehrengerichtliche Aburteilung von Justizkritik (1974 – 1978) 28. Der Fall Peter-Paul Zahl. Keine Gnade für ein Fehlurteil (1973 – 1982) 29. Der Mord an Carmen Kampa. Ein Unschuldiger auf der Anklagebank (1971 – 1976) Zweiter Teil (1975 – 1995) 1. Der Fall des „Terroristenanwalts“ Wolf Dieter Reinhard (1974 – 1979) ..2. „Loyaler Landesverrat“. Der Fall Oberstleutnant Moser (1975 – 1979) 3. Die beleidigte Spitze der Großbanken. Der Fall Bolko Hoffmann (1974 – 1980) 4. Der „Terroristenprozeß“ gegen Karl Heinz Roth und Roland Otto (1977) 5. Der Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback und die Folgen (1977 – 1981) 6. Otto Schily und die Ehre der Polizei (1978 – 1984) 7. Der „Mord“ in der Raths-Konditorei (1977 – 1989) 8. Eine Frankfurter Räuberpistole. Der Fall Astrid Proll (1979) 9. Eine öffentliche Rekrutenvereidigung und ihre Folgen (1980) 10. Eine Verteidigung in Stammheim. Der Fall Peter-Jürgen Boock (1981 – 1986) 11. Handtaschenklau oder ein unterbrochener Späh- und Lauschangriff (1981/82) 12. Lauschangriff auf einen unbequemen Rechtsanwalt (1972 – 1990) 13. Ein verspäteter Antrag auf Wiedergutmachung. Der Fall Richard Gehrke (1984 – 1986) 14. Der Mord an Ernst Thälmann. Eine Anklage (1982 – 1988) 15. Der Justizmord an einem „Volksschädling“. Der Fall Walerjan Wróbel (1987) 16. Die NS-„Euthanasie“ und die unschuldigen Juristen. Dr.Kramer gegen Dr.Jung (1989) 17. Die Richter-Blockade in Mutlangen (1987) 18. Der „Mord“ in der Diskothek „Paradiso“ (1987 – 1991) 19. Carl von Ossietzkys „Landesverrat“ – ein Wiederaufnahmeverfahren (1988 – 1992) 20. Aufforderung zur Fahnenflucht. DIE GRÜNEN und der Golfkrieg (1991 – 1993) 21. Dr. Hans Modrow und die Fälschung der Kommunalwahlen in der DDR (1993) 22. Deutsch-deutscher Landesverrat und zweierlei Recht (1990 – 1995) Die Liste von Heinrich Hannovers Mandanten spiegelt ein Stück bundesdeutsche
Geschichte wider: Die Verfahren gegen Günter Wallraff, Ulrike Meinhof, Peter-Paul Zahl
u.a. sowie das Wiederaufnahmeverfahren für Carl von Ossietzky und der Prozeß gegen Hans
Modrow haben im ganzen Land Aufsehen erregt. Auch im zweiten Band legt Heinrich Hannover den Finger auf die Wunden der deutschen Justiz und beschreibt auf einzigartige Weise, woran die Bundesrepublik noch nach den gesellschaftlichen Veränderungen von 1968 krankte. Die Bundesrepublik hatte mit den Terroristen der ersten und zweiten Generation (Verfahren, die sich zum Teil bis in die achtziger Jahre zogen) längst ihre Schuldigen benannt, aber Heinrich Hannover liefert uns anhand seiner spannendsten Fälle eine andere Sicht der Dinge und zeigt uns, daß sich auch in späteren Jahrzehnten der Staat stets gegen seine Kritiker zur Wehr setzte und daß in seinem Justizapparat oft noch die "furchtbaren Juristen" des Natzionalsozialismus das Sagen hatten. Deren Rechtssprechung traf gleichermaßen Grüne, Kriegsdienstverweigerer, Atomwaffengegner in Mutlangen, Opfer von Lauschangriffen und friedliche Demonstranten. Als aus den beiden deutschen Staaten eine Bundesrepublik geworden war, verteidigte Heinrich Hannover Angeklagte in Prozessen wegen deutsch-deutschen Landesverrats und Hans Modrow, dem man Wahlfälschung vorgeworfen hatte. Doch auch Ereignisse, die im öffentlichen Bewußtsein als "verjährt" galten, rollte Heinrich Hannover wieder auf: der Mord an Ernst Thälmann wurde zur Anklage gebracht, das Verfahren gegen Carl von Ossietzky wegen Landesverrats erlebte eine Wiederaufnahme. Heinrich Hannovers Erinnerungen sind erlebte Geschichte aus erster Hand-und dabei spannend wie ein Krimi.
Heinrich Hannover
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